Richard Wagner und seine Opern

Heute war in der Presse zu lesen, dass Nike Wagner die Meinung vertritt die Oper ‘Parsifal’ passe nicht zu Ostern, weil das Werk spirituell vielschichtig sei und nicht nur auf dem Christentum basiere. Na, das ist schon lange bekannt. Wann endlich wird einmal über die großen philosophischen Fragen diskutiert, die in Richard Wagners Opern enthalten sind und die Handlung all seiner Werke sehr vordergründig prägen? Ich habe ein Buch über diese Thematik geschrieben, leider momentan nur als Mail-Datei verfügbar, da die Druckversion vergriffen ist. Bei Interesse sende ich gerne ein PDF – 120 Seiten: Eine Mitteilung an seine Freunde, Richard Wagner – Künstler und Philosoph
midou_grossmann@yahoo.de
ISBN 3-00-012332-6
USA: http://catalog.loc.gov/ – Library of Congress

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Brian Green: Das elegante Universum

Ich lese gerade dieses Buch, das Vorwort ist schon eine Antwort auf die Frage, die Judith Weir mit ihrer Aussage, siehe vorheriger Beitrag, aufgeworfen hat:

“Die letzten dreißig Jahre seines Lebens hat Albert Einstein damit verbracht, unablässig nach einer sogenannten einheitlichen Feldtheorie zu suchen, einer Theorie, die in der Lage sein sollte, die Naturkräfte in einem einzigen umfassenden und schlüssigen System zu beschreiben. Dabei ging es Einstein durchaus nicht um die Dinge, die wir häufig mit wissenschaftlichen Bemühungen verbinden, etwas den Versuch, dieses oder jenes experimentelle Ergebnis zu erklären. Vielmehr beseelte ihn die leidenschaftliche Überzeugung, das Universum werde, richtig verstanden, am Ende seine tiefste und wunderbarste Wahrheit offenbaren: die Einfachheit und Kraft der Prinzipien, auf denen es beruht. Einstein wollte die Gesetzmäßigkeit des Universums mit nie zuvor erreichter Klarheit beschreiben, damit es sich der staunenden Menschheit in seiner ganzen Schönheit und Eleganz erschließe.

Diesen Traum hat sich Einstein nicht erfüllen können, vor allem, weil er unter höchst ungünstigen Bedingungen antreten mußte: Damals wurden viele wichtige Eigenschaften der Materie und der Naturkräfte noch gar nicht oder bestensfalls unzulänglich verstanden. Doch in den letzten fünfzig Jahren hat jede neue Physikergeneration – über viele Umwege und Sackgassen – Entdeckung um Entdeckung zusammengetragen, die Arbeit der Vorgänger ergänzt und auf diese Weise die Voraussetzung zu einem immer vollständigeren Bild des Universums geschaffen. Heute, lange nachdem Einstein sich auf seine vergebliche Suche nach einer einheitlichen Theorie begeben hat, glauben Physiker, endlich ein System gefunden zu haben, mit dem sie diese Entdeckungen und Erkenntnisse zu einem bruchlosen Ganzen zusammenfügen können – einer einzigen Theorie, die im Prinzip fähig sein müßte, alle physikalischen Phänomene zu beschreiben. Um diese Theorie, die Superstringtheorie, geht es in diesem Buch.”

Quelle: Taschenbuch Goldmann Verlag 2006 – Brian Green – Das elegante Universum ISBN: 978-3-442-15374-9

Is life just a challenging game?

Did think about this question when reading the new Bregenz Festival Magazine, an interview with composer Judith Weir.

She claims: There is no fate – only coincidences. This motto also applies to her new opera ‘Roller Coaster ‘ or ‘Achterbahn’, which will have its world premiere this summer in Bregenz. I wonder how it can be possible that humans can be created in an universe – which is entirely based on laws – outside of any order? Emerging from nowhere, as male or female, poor, rich, healthy sick? No, we are subject to the law of cause and effect as anything else on this planet. It would be desirable that Bregenz could understand the motto of Judtih Weir as a question and have some discussions around this vital topic during the summer weeks. The composer says there is not such a thing as ‘destiny’.

http://presse.bregenzerfestspiele.com/de/node/3438

What are you thinking about our ‘Gastspiel’ on the planet?

Have a good week – MIDOU