Wieder ein Buch in Sachen Oper

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Franz Liszt/Lehmann Gemälde

In einem Verlag namens Apfel erschien kürzlich eine Abhandlung über ‘Die manipulierte Oper’, Autoren: die bekannte Sopranistin Ileana Cotrubas und ihr Ehemann Manfred Ramin. Eine Buchbesprechung im ‘Neuen Merker’ kommt zu dem Schluss, dass man nichts ändern könne an den vielen ‘verdrehten’ Opernaufführung, die aktuelle Opernlobby sei doch zu stark.

Tja, solche Schlussfolgerungen sind immer sehr einfach. Natürlich haben die coolen Intendanten, die studierten PR- und Marketingmanager, schon lange die Humanisten in den Intendantenbüros abgelöst, was konform mit fast allen Bereichen des Daseins zu sein scheint, denn die Schieflage in vielen Opernhäuser spiegelt sich in allen Institutionen der Gesellschaft wieder. Wo hätten heute geniale Quereinsteiger wie Richard Wagner, Franz Liszt, Ludwig van Beethoven, das Mozartl usw. noch eine Chance? Dabei kann man Genie nicht studieren, das musikalische Handwerk schon, doch die kreative Inspiration fließt anderweitig ins Gehirn, falls vorhanden. Auch das Herz spielt hier eine wichtige Rolle, doch das scheint kräftig verrutscht zu sein, Herz ? – nicht erlaubt auf der Bühne!

Aber zurück zur Oper. Egal, ob modern oder zeitkonform mit der Entstehungszeit auf die Bühne gebracht, die Aufführung sollte eine atmosphärische Dimension kreieren, die den Zuhörer unwillkürlich in ein höheres Bewusstsein führt. So kann ein Drama angenommen und verstanden werden. Wer allerdings die niedrigen Instinkte auf der Bühne hofiert, bewirkt gar nichts, außer Ablehnung derer, die diese Instinkte nicht leben wollen und Begeisterung derer, die das Absurde hofieren.

Oper hat viel mit dem griechischen Drama zu tun, welches eine Katharsis zum Ziel hat, ein seelisches Erleben, somit eine Reinigung der Gefühle bewirken kann. Musik besitzt die starke Kraft innerste Schichten der menschlichen Seele zu erreichen. Natürlich müssen die Mitwirkenden einer Opernaufführung auch verstehen und es umsetzen können. Im Allgemeinen ist die Klassikbranche in einer Krise. Auch die zeitgenössischen Komponisten sind nicht mehr in der Lage große Werke zu erschaffen. Sehen wir doch zu genüge Kompositionen von zehn bis zwanzig Minuten im Repertoire, wenn man dagegen an einen Bruckner denkt!!! Franz Liszt gab seinem ‘Christus’-Oratorium 3 Stunden Raum und Klang. Wagners Opern sind noch länger, niemand hat sich je darüber beschwert, doch nun wird auch der ‘Ring’ auf 60 Minuten geschrumpft, Fast Food, unverdaulich!

Ich gebe die Hoffnung nicht auf und behaupte, dass diese Entwicklung nur ein kleiner absurder Entreakt in der künstlerischen Geschichte der Menschheit sein wird. Es geht aufwärts, es muss aufwärts gehen. Man muss nur die Angst überwinden einer starken Lobby die Stirn bieten. In diesem Sinne: Ein gesegnetes Neues Jahr 2018!

Copyright Midou Grossmann 2017

 

 

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The twelve days of Christmas

Christmas is not over on Dec 27

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Actually the Christmas Season goes straight on till the end of January for the Church. Whenever I was in South Germany or Austria after Christmas in January I was always happy to find the Christmas tree and crip still standing in a cathedral. This does give a warm feeling and this is what we need today even more than ever. Take time to breath, to walk and to connect with your Higher Self.

If you can,  give yourself some rest during the next 12 days till January 6, go out into nature, walk and talk with ‘HER’. Listen to the silence, look for signs which touch you inside, which might be connected with your life. Write down the feelings of each day. You might get a blue print for the New Year to come. If you have a favorite secluded spot outdoors (or indoors), go there and listen daily. Listen to the universe, the birds, the trees, the waves. Just try to stay in the Christmas Spirit you remember from childhood, carry this feeling far into the New Year. You might see during spring time that the whispers of the Holy Nights (and Days) did try to tell you something important.

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Copyright Midou Grossmann

 

A Great One Left Us

It does seem that Dmitri H. is the only topic on FB since his passing on November 22. A ceaseless outcry of mourning from music lovers all over the world – maybe only comparable with the reactions after Herbert von Karajan’s passing or the shooting of President Kennedy.

This video does show again his tremendous musical mastership and charismatic impact. Together with his enormous charisma and higher sense of being when on stage, he was a rare gift. He did prove that opera is not dead or outdated. The power of music was shown in each of his performances. His singing did flow straight out from his higher self into the hearts of the listeners.

During his tragic sickness he became even stronger and never gave up. This video also does show that concerts can be as strong as opera on stage. With his concerts he could touch even more people on a personal level.

He will be missed, but his art does give hope and opera will never be dead or outdated.

At the MET

Last evening at the MET

Please check more on Youtube and you will find part of his legacy. He could sing all styles and composers…(even Wagner, but just in concert).

 

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Text and Photo Copyright Midou Grossmann